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Mainz/München/Bonn, 24. März 2009 Gemeinsame Pressemitteilung der Industriepartner zum Start des Pilotbetriebs der einheitlichen Behördennummer 115 Im
Rahmen des 115-Projektes hat das Bundesministerium des Innern nach
einem Ausschreibungsverfahren Industriepartner mit der Umsetzung
beauftragt. Der Aufbau und Betrieb des Netzes für 115 teilt sich in
zwei Projekte: Erstens die Einrichtung der Rufnummer 115 in den
Teilnehmernetzen und der Netzbetrieb. Zweitens das Zuleiten der Anrufe
in die Servicecenter. Weiterhin wird ein behördenübergreifendes
Wissensmanagement aufgebaut. Deutsche Telekom – Netzbetrieb D115 und Übernahme der D115-Anrufe von allen anderen Netzbetreibern Die
Deutsche Telekom hat die einheitliche Rufnummer 115 in ihrem Netz
eingerichtet und die Einrichtung in anderen Festnetzen vorangetrieben.
Die Telekom übernimmt die Anrufe aus den jeweiligen Netzen, prüft, ob
der Anrufer zu einer Pilotregion zählt, und leitet sie dann an die
Mainzer dtms GmbH weiter. Die Deutsche Telekom verfügt über
umfangreiche Erfahrung mit Call-Center-Projekten und
Service-Rufnummern. Beispiele sind die Auskunft
„11833", der Kreditkartensperrdienst „116 116" sowie die Notrufe 110
und 112. Zudem betreut die Systemsparte T-Systems Projekte in Italien
und Spanien. In Rom setzt die städtische Verwaltung für die 060606 auf
eine Wissensdatenbank und ein Kundenmanagementsystem von T-Systems. Auf
der spanischen Ferieninsel hat T-Systems die Stadtverwaltung von Palma
de Mallorca beim Aufbau der zentralen Rufnummer 010 begleitet. dtms – Intelligente Anrufverteilung in dezentralen und verteilten Service Center Strukturen Die
dtms GmbH leitet die Anrufe zum nächstgelegenen D115-Servicecenter.
Dies gilt nicht nur für das Festnetz, sondern auch für Anrufe aus
Mobilfunknetzen. dtms integriert herstellerunabhängig alle
Telefonanlagen und Anrufverteillösungen der teilnehmenden Behörden zu
einem virtuellen Servicecenter-Verbund, so dass Standorte sich
gegenseitig vertreten können und einheitliche Warteschleifen gespielt
werden können. Mitarbeiter können Anrufer außerdem zu anderen Service
Centern weiterleiten, ohne dass dafür eine direkte Verbindung zwischen
den Standorten aufgebaut werden muss. Entsprechend
der eigenen Technikausstattung wählt jedes Servicecenter bei dtms unter
fünf Anbindungsvarianten: Von der einfachen Anrufübergabe am
Eingangstor bis hin zur Verteilung der Anrufe auf die einzelnen
Mitarbeiter im Servicecenter. Vorteil der netzbasierten Lösung: Auch
Mitarbeiter in dezentral organisierten Behörden-Standorten können
flexibel in die Servicecenter zugeschaltet werden. Über
sämtliche Funktionen und Prozesse bietet dtms umfassende Statistiken,
die Aufschluss über den technischen Anrufverlauf und über
Qualitätsindikatoren wie etwa Wartezeiten oder Weiterleitungen geben. Siemens Enterprise Communications - Behördenübergreifendes Wissensmanagement Siemens
Enterprise Communications (SEN), Deutschland-Marktführer im Bereich
Telekommunikationslösungen für Unternehmen und Behörden, ist gemeinsam
mit der USU AG und dem IT-Dienstleistungszentrum des Landes Berlin
(ITDZ Berlin) verantwortlich für die Wissenszugriffsplattform für die
einheitliche Behördenrufnummer 115. Diesem
verbundübergreifenden, zentralen Wissensmanagement-Tool kommt eine
Schlüsselrolle zu. Denn die Nutzung intelligenter Wissensdatenbanken
erhöht die Erstkontakt-Lösungsrate und ermöglicht kürzere
Bearbeitungszeiten der Servicecenter bei hoher Antwortqualität. So
stellt die Lösung den Servicecentermitarbeitern nicht nur die
relevanten Nach
ihrer Entwicklung und technischen Einrichtung übernehmen die drei
Unternehmen jetzt unter der Projektsteuerung von Generalunternehmer SEN
den Betrieb der Wissenszugriffsplattform. Als herstellerunabhängiger
Systemintegrator sorgt SEN dabei für die Zusammenführung des
Wissenszugriffssystems mit der an den verschiedenen
Servicecenterstandorten bestehenden Contact Center-Technik. Das
Möglinger Softwarehaus USU AG liefert die D115-Wissensdatenbank als
Individuallösung auf Basis der Produktlinie USU KnowledgeCenter. Ihr
integriertes Recherche-System kann verschiedene Quellen durchsuchen,
Rechtschreibfehler eliminieren oder Synonyme berücksichtigen. So findet
das Werkzeug mit dem Suchbegriff „Führerschein" oder „Lappen" auch die
Lösungsdokumente, die sich auf die „Fahrerlaubnis" beziehen. Die
Servicecentermitarbeiter sind damit in die Lage versetzt, rasch auf
relevante Dokumente zuzugreifen und qualifiziert Auskünfte zu erteilen.
Kommunale Servicecenter in Köln oder Berlin arbeiten bereits seit
Jahren erfolgreich mit der USU-Technologie. Das ITDZ Berlin übernimmt den Aufbau sowie performanten Betrieb der Server und Speichermedien für die Anwendungen und Datenbanken. Das Verfahren wird im hochsicheren Data Center des ITDZ Berlin betrieben. Hier bieten Blade Server, virtualisierte Speichersysteme und ein Kühlsystem, das mit freier Kühlung arbeitet, eine energieeffiziente und somit umweltfreundliche Betriebslösung. Des Weiteren stellt der Berliner IT-Dienstleister in den kommenden Jahren die Datensicherung sowie die sichere Netzanbindung für den Zugriff auf die D115-Wissensmanagementlösung auf hohem Serviceniveau für das gesamte Bundesgebiet zur Verfügung. Zurück zur Übersicht |
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